So Leute! Nun kommt auch leider schon der letzte Tag mit Programm. Es gibt einen sehr straffen Zeitplan, an den es sich zu halten gilt. Trotzdem können wir heute ein wenig länger schlafen, was mir sehr gut in den Kram passt.
Jetzt geht zum Parasailing. Wir steigen in ein Boot mit zwei weiteren Touristen, die ebenfalls das Gefühl der Schwerelosigkeit haben wollen. Wir drängeln uns dezent vor und steigen in die Lüfte. Der Zeitplan muss eingehalten werden. Die Aussicht von oben ist echt grandios. Es macht Spaß, die Leute, die wie kleine Spielzeuge aussehen zu beobachten. Leider drückt der Sicherheitsgurt eher ungünstig auf meine Blase und ich konzentriere mich darauf es nicht regnen zu lassen.
Danach werden auch Christiane und Michael dazu genötigt dasselbe zutun.
Danach geht es zum Spa des Gran Hotel Costa Meloneras, und Holla die Waldfee ist der cool! Erst einmal bestaunen wir den Panoramapool des Hotels und schreiten dann weiter zum riesigen Spa Bereich.
Pünktlich um 10:15 Uhr steht Lorenzo wieder auf der Matte und drei unserer Scouts ebenfalls. Mutti Scout Christiane muss allerdings noch ein Handtuch besorgen.
Schlussendlich steigen wir aber doch in den Bus ein. Zu unserer Überraschung sitzt nicht Pepe, sondern eine Frau am Steuer. Noch verwunderter sind wir als wir keine fünf Minuten später an unserem Strand wieder aussteigen. Anscheinend hat wirklich keiner von uns das neue Programm gelesen. Hier soll nun nämlich Jetski und Parasailing stattfinden.
Nach einigen Sicherheitshinweisen - die von uns wahrscheinlich sowieso keiner beachten wird - und etlichen Hinweisen von Papa Scout Michael, dass mein Cappy wegwehen würde, geht es dann mit Jetskis los auf die offene See; natürlich mit Mütze. Christiane und Michael auf ein Bötchen und Anita und ich auf’s andere. Nach Anitas rasantem Start entscheide ich mich, mich doch etwas besser festzuhalten. Ein paar Minuten später spüre ich eine starke Brise an meinem Kopf und sehe nur noch, wie mein Cappy wie ein kleiner Punkt verschwindet und auf ewig ein weiteres Sammelstück für Arielle sein wird. Ich denke: „Mist! Da kann ich mir ja nachher wieder was anhören!“
An einer einsamen Bucht machen wir Halt und springen ins Wasser, wobei mich meine Schwimmweste fast erwürgt. Danach bin ich mit dem Jetski an der Reihe. Ich drück auf’s Gas und wir fahren mit Höchstgeschwindigkeit den anderen hinterher. Ich genieße, wie mir das Wasser und die Luft ins Gesicht schlägt, während Anita hinter mir schlecht wird und sie sich fast übergeben muss.
Jetzt geht zum Parasailing. Wir steigen in ein Boot mit zwei weiteren Touristen, die ebenfalls das Gefühl der Schwerelosigkeit haben wollen. Wir drängeln uns dezent vor und steigen in die Lüfte. Der Zeitplan muss eingehalten werden. Die Aussicht von oben ist echt grandios. Es macht Spaß, die Leute, die wie kleine Spielzeuge aussehen zu beobachten. Leider drückt der Sicherheitsgurt eher ungünstig auf meine Blase und ich konzentriere mich darauf es nicht regnen zu lassen.
Danach werden auch Christiane und Michael dazu genötigt dasselbe zutun.
Wir werden noch, bevor die anderen zwei Touris starten konnten, von einem anderen Boot abgeholt und an unseren Strand verwrachtet, an dem Lorenzo nicht auf uns wartet. Da er noch paddeln ist, klauen wir uns ein Tretboot. Wir merken, dass das gar nicht so leicht ist und haben zwischendruch das Gefühl, dass wir Menschen überfahren hätten. Aber was wir nicht gesehen haben, ist auch nicht passiert.
Als Lorenzo uns dann doch erreicht, erinnert er uns daran, dass wir unseren Zeitplan unbedingt einhalten müssen, weil alles bestellt ist. Das Essen müssen wir um 13:00 Uhr zu uns nehmen. Es ist 13:05 als wir in den Bus schreiten. Es ist 13:50 Uhr als wir den Bus wieder verlassen!
Wir gehen in ein kleines gemütliches Restaurant in Meloneras essen und stellen wieder einmal fest, dass wir bereits nach den Vorspeisen gesätigt sind.
Danach geht’s zum Golfen. Hmm.. Das ist eigentlich nicht so meins, aber ausprobieren möchte ich es schon mal. Wir fahren zum Golfplatz in Meloneras und versuchen unser Glück. Wir hätten nicht gedacht, dass die ganzen Golfer wirklich so aussehen, wie man sie sich das vorstellt. Dementsprechend passen wir überhaupt nicht ins Bild und uns wird unangenehm klar, dass das Parasailing uns auch den letzten Ansatz einer Frisur zerstört hat.
Der nette Golflehrer zeigt uns, wie ein perfekter Abschlag aussehen sollte und protzt dabei ein bisschen mit seinen Künsten. Wir versenken alle unseren erste Schlag und freuen uns dann, wenn der Ball auch nur 20 cm weit fliegt. Während Christiane und ich auf die Idee kommen, mit der Wette des Synchrongolfens zu „Wetten, dass...,?“ zu gehen, mähen wir mit unseren Schlägern den ganzen Rasen um.
Nachdem ich mir versehentlich viel zu grosse Badelatschen genommen habe, ziehen wir uns um und besuchen die einzelnen Stationen. Als erstes kommen wir in einen Raum mit Wasserbetten. Der Raum an sich ist klasse, trotzdem fühle ich mich ein bisschen unwohl, weil die Tür aussieht wie das weibliche Geschlechtsorgan und mich das Innere stark an eine Eizelle erinnert. Vielleicht ist auch einfach meine Phantasie mit mir durchgegangen...
Wir wollten 15 Minuten dort verweilen. Lorenzo nach 8 Minuten: „So 15 Minuten sind um, wir müssen weiter.“ Da wir in den anderen Teilen ebenfalls „15 Minuten“ bleiben, kommen wir recht schnell durch. Wir besuchen insgesamt drei Saunen (ich bin eigentlich kein Fan von Saunen, aber die waren gut. Immerhin hatten alle Badekleidung an!) Besonders schön war auch der Schwebepool, in dem so viel Salz war, dass man nicht untergehen konnte. Als wir den Raum betreten, hatten wir den Eindruck, es hätten einen Terroranschlag gegeben und die ganzen Leichen schwimmen nun im Pool.
Um kurz vor sieben sind wir mit dem Spa durch und sehen aus wie Sch.... Deshalb fahren wir mit dem Bus nun zum Hotel zurück, um uns wieder in die schönen Menschen zu verwandeln, die wir ja eigentlich auch sind. Gerade als ich feststelle, dass man an meinem Sonnenbrand im Gesicht sehen kann, wie ich meinen Scheitel getragen habe, klingelt mein Telefon. Christiane ist am anderen Ende und erklärt mir, dass sie mit Ihrem Föhn sämtliche Sicherungen hat rausspringen lassen und ob sie nicht meinen Föhn haben könne. Ich gehe rüber und übergebe ihr meine Kostbarkeit, obwohl ich befürchte, dass wenn sie nun den nächsten Föhn die Steckdose steckt, der Strom des ganzen Hotels ausfallen wird. Meine Befürchtungen waren aber unbegründet.
Danach geht’s zum Amadores Beach Club um dort zu dinieren.
Heute Abend wollen wir noch nach Playa del Inglés, um für euch die Partyhochburgen zu testen, deshalb nicht wundern, dass das hier vielleicht erstmal für heute der einzige Blog ist, da wir auf dem Weg nur einen Laptop dabei hatten. Job ist nun mal Job und da müssen wir unsere Prioritäten setzen.
Nachtrag:
Wir saßen im Amadores Beach Club. Das Essen war super und die Aussicht ebenfalls. Was viel schlimmer war: der Wein war auch nicht schlecht. Nach dem Dinner denken wir, dass Lorenzo nach Playa del Inglés fährt, aber die Strecke kommt uns schon recht spanisch vor. Vom Wein noch total betüdelt, halten wir unterwegs einfach an und schauen uns zwei Hotels an. Die waren total super! Wie sie heissen muss ich allerdings noch mal nachtragen, weil ich mir so viel auf einmal nicht merken konnte. Das stand nicht im Zeitplan!
Lorenzo fährt uns zu seinem Geheimtipp, dem Club Aqua. Als wir ankommen war tote Hose und eigentlich hätte ich gar nicht hineingedurft, weil ich unter 25 Jahre alt bin. Dass auch Anita erst 24 ist, scheint aber niemanden zu interessieren.
Nach einigen weiteren Drinks füllt sich der Club gewaltig. Zum Feiern ist es echt gut geeignet, wobei es mir fast ein bisschen zu voll geworden ist. Jetzt ist es 4:00 Uhr Ortszeit und ich freue mich nicht auf meine Heimreise, da ich mir eigentlich vorgenommen hatte für eine Arbeit, die ich am Montag schreibe, zu lernen.
PS: Weitere Bilder folgen. Wahrscheinlich...
Wir wünschen euch eine tolle Nacht.
Christiane, Anita, Michael und Pascal!
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenSoso, lieber Hr. von und zu Autor! ;-)
AntwortenLöschenIch muss da mal einiges klarstellen:
1. Mir war nicht schlecht auf dem Jetski hinter dir (auch wenn du eine Fahrweise wie eine betrunkene blonde Frau hast *grins*)
2. Als wir beim Parasailing von unserem witzigen Bootsführer in's Wasser getunkt wurde, verschwand das Gelbe urplötzlich aus deinen Augen! :-)
3. Ich hab halt Mädels-Bonus! Deshalb wollte auch niemanden meinen Ausweis sehen, du kleiner el nino! :-) Außerdem gibt es auf LPA ja soooo wenige Frauen (lt. Lorenzo-San 51 % Frauen und 49 % Männer)
P.S.: Eines der Hotels, die wir im Finsteren angeguckt haben war das Lopesan Baobab Resort in Maspalomas und zwar war das das Zweite! Das mit den beleuteten Bäumen und Flamingos!
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