Dienstag, 31. Mai 2011

Lieber spät als NIE!

Hola aus good old Germany!!!
Oh Mann, ich wüsste defintiv, wo ich jetzt lieber wäre - ihr auch, liebe Mit-Scouts??? (hört sich an, wie in der Selbshilfe-Gruppe *hihi*)
Nun ja, da ich gestern einfach keine Zeit und ehrlich gesagt auch keinen Bock hatte (obwohl ich Tiere ja echt gerne mag), schreibe ich heute mal und lasse Revue passieren....





1. Wir haben nicht im Lotto gewonnen - MIST!!!
2. Menschenskinder, hatten wir einen Stress. Es war wirklich so, wie die Jungs schon geschrieben haben. Urlaub is anders! Von Termin zu Termin hetzen, Autogramme schreiben (ständig irgendwelche Unterschriften für Getränke usw.).  Wir haben unsere wichtige Aufgabe als Travel-One-Gran-Canaria-Scouts SEHR SEHR ernst genommen und aufgrunddessen auch alles gemacht, was man auf Gran Canaria so machen kann....naja, FAST alles! So wie Lorenzo, der kann auch alles, außer Hochdeutsch! :-) Nur mit dem Helikopter meiner kleinen Jacht (siehe Foto) sind wir leider nicht geflogen, ich hatte meinen Pilotenausweis vergessen - Doppelmist!













Nun ja, wo war ich? Ach so, ja liebes Tagebuch....ähm nee, lieber Blog!
Meines Erachtens war die Zeit definitv zu kurz! Die Insel ist einfach genial, wir als Gruppe auch und deshalb beantrage ich hier eine Verlängerung bzw. eine Wiederholung! :-)
Ihr könnt uns offiziell anstellen, wir würden sowas definitv öfter machen - und über die Gage können wir auch nochmal sprechen: Michael handeln wir runter, da er in den Hotels immer die Steckdosen zerstört, Christiane hat einen Fön auf dem Gewissen und Pascal...., der ist eh noch Azubi ;-) Und solange ich meinen viel geliebten Schokobrunnen bekomme, ist alles okay ... und nochmal eine bis fünf Fläschchen von dem Vino Blanco aus dem Amadores Beach Club (auf Deutsch: Der Armaturen-Strand-Verein *lach*) oder was sagst du dazu, Christiane???
Also Travel-One-Team, ihr könnt auf uns zählen! :-)


















So, nun noch kurz zum Samstag. Der war einfach toll (die Organisation von Lorenzo - wie immer wieder etwas verplant, aber lustig). :D
Wir steigen aus dem Bus und sind an unserem Strand in Mogan Playa - hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir gleich alle Badesachen angezogen, so mussten wir uns umständlich umkleiden ... und wir Mädels brauchen da ja NIE lange.... :-)
Naja, egal... 3.999.996 Millionen Analphabeten in Deutschland und vier auf LPA! :-)

So, dann ging es los: Enrique - der Schnecken-Checker von Mogan, erklärte uns alles. Dann rauf auf's Schlauchboot und, hop hop, zu den Jetskiern (schreibt man das so?)
Da wir ja keine Zeit hatten, mussten wir ja extraschnell fahren, *lach*, und dabei haben wir dann die Lieblings-Mütze unseres Nesthäkchens verloren... :-(
Aber Papa-Scout Michael hatte es ja schon prophezeit: Wer nicht hören will.....

Danach kurze Schwimm-Pause in einer wunderschönen Bucht. Dort wurde mir von Enrique erklärte, dass sie dort an den Wochenenden immer übernachten und grillen. Und da er ja nicht verheiratet sei und es in Spanien keine Steuerklassen gibt und ich ja gleich morgen bei ihm als Badenixe anfangen könnte, entschloss ich mich, dann doch wieder auf den Jetski zu steigen... ;-)
Kennt ihr die Szene aus Shrek, in der man den Kater sieht, wie er einer heißen Mietze seine Liebe gesteht, danach sieht man eine Zweite, eine Dritte, eine Vierte usw. ....und die liebt er ja auch so....Enrique ist von Sternzeichen Kater! ;-)

Das Parasailing war einfach genial: Obwohl unsere Ü-30er bzw. Ü-40 seit Ankunft gejammert haben: "Nein, ich mache das nicht, ich habe Kinder....ich will lieber Surfen!" waren sie dann doch hellauf begeistert und haben sich bedankt, dass ich ununterbrochen gesagt habe: "Hey, dass müsst ihr auf alle Fälle machen, wer weiß, wann wir da wieder die Gelegenheit dazu haben!!!"
Nachdem die beiden anderen Gäste im Boot Ü-80 waren, haben Michael und Christiane sich dann doch getraut. UND es war echt toll!

Und Pascals Mütze haben wir leider nicht
mehr wieder entdeckt
(die Spendenkontonummer für
eine neue
Lieblings-Mütze, die Pascals Wuschelhaare verdeckt
wird im nächsten Blog veröffentlicht *hihi*)
Wobei, eigentlich haben wir ja guten Ersatz
gefunden....
Der Haarreif steht im doch auch super, oder?!






Danach stand noch Tretbootfahren auf dem außerordentlichen Programm (da Lorenzo nur fünf Minuten Paddeln wollte - was schon eine halbe Stunde zuvor war).
Die Jungs traten und die Mädels sonnten sich. Es war ein quietschgelbes Plastiktretboot mit roter Rutsche. Ratet mal, wer die Rutsche getestet hat??? :-)


Danach wieder zurück an Land - bedanken - verabschieden - umziehen. Habe ich schon erwähnt, dass sowas bei Mädels gar nicht lange dauert?! ;-)



Und dann ging es zum???
Genau: Essen!
:-)
Oh Mann, waren die Vorspeisen lecker. Und die
Paella erst.
Leider wurde mir das Desert vorenthalten, da
die anderen alle auf ihre schlanke Linie achten mussten - okay, es gab ein Bonbon zum krönenden Abschluss!!!





Danach, hop hop, zum Golfen! War zwar lustig, aber bei den Herrschaften dort im Golf Club weiß ich jetzt, warum man sagt "Haben Sie noch *** oder spielen Sie schon Golf?" ;-)



War lustig, aber schöner wäre es gewesen, so einen Kevin Costner aus dem Film Tin Cup als Lehrer zu haben.... :-)














Naja, da wir ja "keine Zeit" hatten, ging es dann im Anschluss, hop hop, zum "Wellnessen"
(gefühlte 38 Stationen in 1,5 Stunden) - mit
Erholung hatte
das recht wenig zu tun! Schön war der Wellness-Bereich des Costa Meloneras Hotel aber allemal!





So, wir waren pünktlich draußen. Dank Lorenzo, der aus den vorher genannten 15 Minuten i.d.R. 5-7 machte. Nur unsere blonde (!!!) Busfahrerin Fatima (!!!) war nicht da. Nach einem kurzen Anruf von Osaka-Lorenzo bei ihr, stellte sich heraus, dass ihre Uhr stehen geblieben war .... oder einfach langsamer lief ... uns kam das alles irgendwie spanisch vor! :-)
Naja, um den Zeitverlust aufzuholen, holte sie alle PS aus ihrem "gumidafe" heraus (dieser Name stand außen auf dem Bus, witziger Name oder?!)

So, hop hop, ins Hotel, duschen, frisch und partytauglich machen.
Eine Stunde später (und ihr wisst ja, dass 60 Minuten für eine Frau, die weder was anzuziehen hat, noch Schuhe hat, sehr knapp bemessen sind *lach*)

Dann ging es erst mal zum Essen, wir hatten ja schon sooooo lange nix mehr!
Aber die Location und das Essen an sich waren der absolute Hammer! Der Amadores Beach Club ist einfach nur zu empfehlen! Allerdings ist das Gespräch sehr einseitig, wenn die Frauen einen großen LCD-Bildschirm im Rücken haben und die Herren der Schöpfung die ganze Zeit mit offenen Mündern reinstarren und das Spiel von Barcelona gegen Manchester verfolgen.
Naja, wir Mädels hatten ja noch das Essen und den Wein! *lach* Und so ein Spiel hat ja nur 90 Minuten! Allerdings hat Lorenzo im Anschluss den Endstand des Matches per Handy an seine Kumpels weitergeleitet, es war sehr witzig ihn zu beobachten, denn er zeigte immer auf den Bildschirm, doch der Gesprächspartner konnte ihn ja nur hören und nicht sehen! Lustig war es allemal! :-)

So, nach dem Essen rollten wir alle in Lorenzos Auto und ab ging die Fahrt bei Partymusik, die immer wieder von Tunneln unterbrochen wurde (und da gibt es ja in LPA ja sooo wenige) nach Playa del Inglés, was sich dann doch als Meloneras herausstellte.
Lorenzo hörte entweder nicht zu, als Christiane ungefähr 20.000 Mal erwähnte, dass wir nach Playa del Inglés wollten oder sein Navigationsgerät hat gesponnen oder er hat sich einfach verfahren! :-)
Naja, aus den ursprünglich terminiertem "Wir gehen spätestens um 2 Uhr!" von Papa Scout Michael wurde dann doch irgendwie drei Uhr früh, weil wir Tanzbären noch ein bisschen das Sardinen-Feeling auf der übervollen Tanzfläche testen wollten. Außerdem waren wir wegen unserer nächtlichen Hotelbesichtigungen ja erst so gegen 24 Uhr da ...
Dann ab mit dem Taxi gen Hotel!
Dort angekommen um ca. vier Uhr erst mal bettfein gemacht, dann noch die restlichen Postkarten geschrieben und upps......Packen sollte Frau ja auch noch! :-)

So um fünf Uhr war ich dann in der Falle und um sieben Uhr bin ich quietschfidel aus den Federn gehüpft!
Um halb acht klopfte Michael an die Tür und übertrug mir die Aufgabe, nach den anderen zu gucken, da er noch die Bilder für den Blog hochlud.
Naja, in den anderen beiden Zimmern war es dunkel! Bei Christiane geklopft. Diese sah aus wie der strahlende Sonnenschein und meinte: "Wieviel Uhr ist es? Wie, halb acht??? Pascal wollte mich doch wecken?" - Nun ja, der hat sich, wie sich beim späteren Kurz-Frühstück herausstellte, beim Weckerklingeln gedacht: "Och, den mach ich mal aus, bei diesem schrillen Geräusch kann ja niemand schlafen!" :-)

Trotz der kleine Anfangsschwierigkeiten haben wir alle noch schnell gefrühstückt und dann wurden wir auch schon um halb neun abgeholt - alle bis auf Christiane. Die hatte das Glück, am 25. Mai bereits um 13 Uhr auf LPA zu landen und flog am 29. Mai um 17.30 Uhr erst wieder zurück. Aber aus Solidarität zur Gruppe stand sie mit uns auf und verabschiedete uns würdevoll!!!

Nun ja, am Airport angekommen trennten sich dann auch die Wege von Pascal, Miguel und mir.
Ich flog mit TUIfly nach München und die Jungs mit Condor nach Frankfurt.

An sich war die Rückreise absolut in Ordnung, beim Check-in war ich direkt dran (alle anderen hatten schon eingecheckt, denn wir waren um 9.20 Uhr am Flughafen, meine Maschine startete um 10.50 Uhr).
Die nette Dame am Check-in fragte mich auf deutsch "Fensterplatz? Die drei letzten Fensterplätze sind in Reihe vier, zwölf und 28." Als ich dann munter auf deutsch sagte, dass ich nicht über der Tragfläche sitzen wolle, meinte die Dame, dass sie gar kein deutsch spreche und ich alles auf Englisch oder Spanisch sagen solle. Im Flugzeug setzte ich mich dann in Reihe vier auf den Fensterplatz und freute mich schon fälschlicherweise, dass die anderen beiden Plätze neben mir leer blieben.

Bis dann zwei etwas ältere, kauzigen Damen als letzte die Maschine betraten und sofort das Ehepaar in der Reihe fünf hinter mir ankeiften, dass sie auf ihren Plätzen säßen.
Mist! Dann kamen die zu mir! Doppelmist! Ich hatte keinen Fensterplatz, ich saß auf Platz F, weil ich der freundlich lächelnden Check-in-Dame blind vertraute. Auf meinem Boarding-Pass-Abschnitt stand aber  4D..... Das mit ihrem Deutsch klappte irgenwie tatsächlich nicht!

Die Krönung war dann noch die Aussage der Stewardess: "Ich möchte Ihnen nun noch unsere Kollegen vorstellen, die für die Sicherheit an Bord zuständig sind: Im vorderen Teil ist das Herr Hofmann, im hinteren Teil der Maschine ist das Herr Schläger...." Ein Schmunzeln machte sich auf meinem müden Gesicht breit: Herr Schläger ist für die Sicherheit zuständig, wie geil!!!

So, leider bin ich wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen: Wir haben nicht im Lotto gewonnen, irgendwelche Promis haben wir auch nicht getroffen, dass hieß dementsprechend heute früh: Aufstehend und zur Arbeit gehen! :-(

Nichtsdestotrotz möchte ich der Gruppe für die superlustige Zeit auf Gran Canaria danken!
War echt genial mit euch und ich hoffe, es gibt irgendwann eine Fortsetzung (Travel-One, das Angebot steht noch! *Grins*)

Außerdem geht mein Dank an alle, die uns diesen Trip ermöglicht haben, Frau Mietke, Frau Poitiers von Travel One, Frau Meier von Schauinsland Reisen, Noelia von Gran Canaria Tourism, Christian vom Mogan Playa Hotel (Danke für den Sekt *lach*), Lorenzo, unser wunderlich verwirrender Reiseführer, die Jungs vom Restaurant Cho Zacarias in Las Palmas, ganz besonders unser Koch Ivan (ja, er ist waschechter Spanier) und auch sonst alle anderen Beteiligten! Und Petrus, für das gute Wetter!!! Und meinen Eltern, die mich zum Bahnhof fuhren und auch wieder abholten!!! :-)
Es war trotz Terminstress unglaublich schön, erlebnisreich und abenteuerlich!

Bis hoffentlich bald!
Euer Scout Juanita

Hasta el final!

Liebe Scouts und Leser des Blogs,

"alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei", sangen schon "Trio". Auch hier passt es wieder, denn die Reise ist vorbei, die Wehmut ist groß, die Müdigkeit auch, die Wurst hat immer zwei Enden, egal wie viel ich abbeisse, und ich denke so bei mir:

ICH WILL DA WIEDER HIN!

Okay, bereits in drei Monaten fliege ich mit der Familie hin, und dank der neuen "Konäktschions", wie es nach der Rechtschreibreform heißt, freue ich mich auf einen Abend mit der Familie im Cordial Mogan Playa.

Ein kleiner Rückblick auf das Scout-Sein:

Es war anders und doch gleich, wie ich es mir vorstellte. Klingt komisch, ist aber so.

Einerseits habe ich Stellen von LPA gesehen, die ich noch nicht kannte, habe Restaurants besucht, in die ich privat freiwillig nach einem ersten Blick auf die Außenfassade niemals reingegangen wäre, andererseits aber hatte ich mehr Ruhe und keinen hektischen Japanier (Mischung aus Spanier und Japaner, aaah) als Reiseleiter erwartet. Nicht dass er nicht gut war, er war sogar toll, witzig und nett: Aber, und da kam wohl die japanische Seite durch, er trieb uns von Event zu Event…

Mir fehlte jeden Tag die Siesta *schluchz*

Abends waren wir lange wach...
... da wir den Blog schrieben und die Bilder hochluden. Was habe ich mich gewundert, wie schnell das jetzt hier in Deutschland ging. Fünf Bilder gerade hochgeschickt und ratzfatz fertig.
Für die gleiche Arbeit saßen wir Stunden an der Bar, hörten schlechte Country Musik und mußten tolle Cocktails trinken.
Somit hatten wir wenig geschlafen und mussten das auf unseren Fahrten um die Insel nachholen. Deswegen habe ich leider verpasst, wie viele Holländer pro Jahr auf Gran Canaria kommen und was das in Euro, bezogen auf das Quadrat des Bruttoinlandproduktes ausmacht, wenn von denen jeder eine Tomate weniger pro Woche isst. Gut, dass der Test ausgefallen ist. Mehr als den eigenen Namen in der rechten, oberen Ecke hätte ich wohl nicht hinbekommen – und auch das nur mit Mühe – Merkst Du was Babsi? Wieder eine Anleihe von Dir! :-)
Leider litten auch meine läuferischen Ambitionen darunter und ich schaffte nur zwei Läufe in diesen fünf Tagen. Innere Schweinehunde werden mit Müdigkeit gefüttert.
Jetzt will ich aber nicht motzen, denn was wir erlebt haben, stellt wohl alles in den Schatten, was wir noch an Inforeisen erleben werden. Tja Pascal, Dumm gelaufen. Ein halbes Jahr im Reisebüro und der Höhepunkt war schon da! Ab jetzt geht es abwärts … ;-)

Wer geht schon für lau ins Spa des Costa Meloneras Gran Hotel, wer fährt Jetski und fliegt mit dem Schirm für nen Lulu, wer macht sich selbst seine Soßen und isst, bis er platzt? Hey Christine, Deine Soße war die beste und wir haben nicht mal die Zutaten hier in Deutschland, die nachzukochen. Wie war das? Ziegenkäse bestreut mit Paprika? Meerwasser? Endemische Gewürze?

Ja, ich weiss nun übrigens auch, warum mein Koffer auf dem Rückweg so schwer war. Da waren ein Haufen Kalorien mit drin. Heute Morgen passte mir keine Hose mehr. Ihr wisst ja, Kalorien sind die kleinen Tierchen, die nachts die Kleider enger nähen.

Der Flug nach Frankfurt gefiel mir gut. Eine große Maschine der Condor, der größte Sitzabstand, den ich in den letzten zwei Wochen in einem Flieger hatte, nur das Essen hatten die beim gleichen Italiener wie die TUIFly gekauft… Na gut, es blieb drin.
Aber eine Maschine mit 280 Passagieren hat aber auch den Nachteil, dass etwa 280 Koffer auf das Kofferband kommen. Und ich vermute, dass die Kofferträger mit dem Betriebsrat ausgemacht haben, dass maximal 50 Koffer in 30 Minuten ausgeladen werden dürfen. Jedenfalls kam mein Koffer erst nach 50 Minuten. Und da warteten dann noch ein paar arme Säue auf ihren Koffer.
In Frankfurt dann auch gleich den Zug gefunden, wenn auch ein Sitzplatz nicht gleich mich fand. Aber in der ersten Klasse auf seinem Koffer neben der Tür zu sitzen ist fast so, wie auf einem Sitzplatz in der zweiten Klasse.
Ab Mannheim hatte ich mir dann einen Platz erjagt, den ich in Stuttgart dann aber wieder an einen Vorabend-Reservierer verlor. Gut, dann nahm ich halt die freie unbesetzte Reihe hinter ihm und überließ ihm die halbe reservierte Reihe… So konnte ich auch in Ruhe Fußball per Internet schauen.
Bis Ulm hatte der Rennfahrer-Lokführer bereits 6 Minuten Verspätung herausgefahren. Alle Anschlusszüge, bis auf den nach Ravensburg, warten, informierte uns die Zugleitung. Häh? Was interessieren mich die anderen? Warum wartet mein Zug nicht auf mich?!
Aber der Lokführer hatte ein Einsehen und wartete die paar Minuten, so dass ich nach einem kurzen Zwischenspurt nicht noch eine Stunde auf den nächsten Zug warten musste.
Leider hatte ich in dem Regional-ich-halte-an-jeder-Hundehütte-Express keinen Internet-Empfang, so dass ich die letzten Minuten des Fußball-Länderspieles nicht mehr sehen konnte. Mist.
Aber dann endlich wieder in den Armen meiner Frau, hatte ich auch diese Sache bald wieder vergessen.
Nun freue ich mich auf meinen Urlaub im August, denn ich muss feststellen, dass es auf LPA viel schöner ist, als im Moment auf meiner Arbeit (auch wenn ich Büroleiter bin, Christine!).
Vielen Dank noch mal an alle, und es bleibt nun nur noch mein Schlusssatz, den ich als echter Spanier hoffentlich richtig geschrieben habe:

Bien está lo que bien acaba.
(Ende gut, alles gut)
Viele Grüße
Michael
PS: Hey Christine! Hast Du noch mein Olivenöl eingepackt?

The End

So hier ist nun (vorerst?) mein letzter Blog. :-(
Es ist der 29. Mai 2011. Ich habe mir extra den Wecker früh genug gestellt, damit ich noch genug Zeit habe, um den Rest meiner Sachen zu packen. Am Abend zuvor habe ich Christiane versprochen, dass ich kurz bei ihr durchklingel, damit sie mit uns zusammen das letzte Mahl einnehmen kann.


Das Bett ist sehr gemütlich. Mein Wecker klingelt. Das Bett ist sehr gemütlich. Michael klopft an meine Tür. Das Bett ist sehr gemütlich. Ein Schub Adrenalin durchfährt meine Knochen. AAAH! Ich springe auf und renne zur Tür. Michael ist bereits weg. Das Telefon klingelt. Christiane: „Du wolltest mich doch wecken!“ Ich bereue stark, dass ich den Wecker einfach auf meinen Nachtschrank gelegt habe. Hätte ich bloß aufstehen müssen, um ihn ausmachen zu können. Ich suche sämtliche Sachen zusammen, die mir gehören könnten oder auch nicht, und stopfe sie wild durcheinander in meinen Koffer. Ich versuche noch schnell, meine Mähne zu bändigen und mir die Zähne zu putzen, während ich Michael mal wieder sage, er solle doch schon mal zum Frühstück vorgehen.


Als ich dann vollkommen gestresst die anderen beim Frühstück antreffe, lassen wir die letzten Tage noch ein wenig Revue passieren. Es war wirklich ein tolles Programm! Falls ihr noch einmal einen Travel Scout sucht, ich / wir stehen gerne zur Verfügung! Einfach melden!!!

Um 8.30 Uhr sollen Anita, Michael und ich abgeholt werden. Ich habe es geschafft, die Sachen für die ich ca. eine Stunde eingeplant hatte, in zehn Minuten zu erledigen und habe schlußendlich doch noch erfolgreich ausgecheckt.


Von hier an läuft nun alles glatt. Michael und ich landen pünktlich in Frankfurt und müssen so lange auf unser Gepäck warten, dass Michael seinen Zug verpasst. Im Zug nach Hannover versuche ich die letzten Infos über Mallorca und Ibiza in meinen Kopf zu pressen, da ich ja heute dann die entsprechende Arbeit in der Schule geschrieben habe. Ich entdecke einen Ort auf Mallorca, der San Lorenzo heisst und ich bin sehr amüsiert darüber. Die Leute wundern sich, warum ich meine Mappe so dämlich angrinse.


So jetzt komme ich auch noch an die Stelle, an der ich den ganzen Organisatoren danken möchte. Da hätten wir dann Frau Poitiers von Travel One, die mich super auf meinen Hinflug begleitet hat, den Christian aus dem Cordial Mogan Playa, der ebenfalls eine tolle Arbeit leistet. Nicht zu vergessen sind dann natürlich unsere Sponsoren Schauinsland und dem spanischen Fremdenverkehrsamt. Ihr habt das wirklich super organisiert.


Ein besonderer Dank geht an unseren Pepe, der durch unsere Verspätungen des öfteren in Schwulitäten mit seiner Frau gekommen ist, und unserem verrückten Vogel Lorenzo-San. Es hat mir dir wirklich super viel Spass gemacht und ich habe noch nie so viele Zahlen mit so interessanten Betonungen gehört. War klasse!


An Anita, Christiane und Michael geht natürlich ein großes Dankeschön! Ihr wart tolle Travel One Scouts und es hat wirklich viel Spass gemacht, mit euch Gran Canaria zu entdecken. Welche Insel kommt als nächstes?



Und danke an unsere fleißigen Leser! Ich hoffe, euch hat es gefallen und es war ein wenig interessant, uns zu verfolgen! Wir lesen uns!



Mit freundlichen Grüssen


Pascal

Montag, 30. Mai 2011

"Schöner Reise müsse zu Ende gehen, Chrissjana!"

Huhu...liebe Scouts,
nachdem ich tränenüberströmt eure Abreise bedauert habe, mußte ich mir erstmal eine Liege am Pool suchen und arrrrhhhhhhhhhhhh...ist das schön, die alten Knochen von mir strecken und die Sonne genießen.
Ja ja ...war schon schlimm...

Aber ich hoffe ihr seid gut zu Hause angekommen und sitzt jetzt ordnungsgemäß wieder im Bürostuhl!

Bei mir ist gestern nix aufregendes mehr passiert..oh doch! Ich durfte zum ersten Mal am Notausgang sitzen..toll so ein Gefühl von Verantwortung die ganze Zeit zu haben. Schön war auch die Frage "fühlen Sie sich in der Verfassung im Notfall schnell zu handeln?"...Ähm, nö...hab nur lange Beine und will schlafen.(Gedankenblase)..aber der Condorflieger war super vom Service, und alle anderen hatten auch genau den gleichen Sitzabstand wie ich...nur ich mit Verantwortung...MIST!

Tja, nun die zweite Nacht mit wenig Schlaf hinter mir ;0) Hab mir auch eure netten, lustigen Blogs durchgelesen. Also Herr Büroleiter wie Sie das immer nur so hinkriegen mit den Artikeln!

RESPEKT!

So genug gefaselt...nur noch eins!

Vielen lieben Dank für die tolle Reise an das Travel-One-Team, das spanische Fremdenverkehrsamt- besonders Noelia, an Schauinsland Reisen, an Christian vom Cordial Mogan Playa (tolles Hotel), Lorenzo und Pepe, Monica von der Rezeption und natürlich meinen tollen Kolleginnen, die für mich durchgezogen haben!!!! Und alle Anderen, die diese Reise möglich gemacht haben!

Liebe Grüße!


Sonntag, 29. Mai 2011

Ein Kochkurs in Spanien

Wir kochen heute eine spanische Paella (in eine Paella kommt ja auch alles aus der Küche rein, was bei drei nicht hinterm Küchenschrank ist). Das Ziel ist es, vier glückliche Scouts am Tisch zu haben:
Zutaten:
4 Scouts
1 spanisch-japanischer Fremdenführer
1 neue Busfahrerin mit kaputter Uhr
2 Jetskis
2 Motorboote, eines davon mit Schirm
1 Tretboot
1 felsiger Strand
1 Driving-Range
100 Golfbälle
1 Sauna
1 Eisgrotte
1 Hamam
1 Floating Pool
Zuerst nimmt man vier Scouts und füllt diese mit einem leckeren Frühstück. Die Zutaten dafür können je nach Gutdünken variieren. Die vier Scouts anschließend fünf Minuten in einem Bus gut durch schütteln und am Strand auswerfen. Dort pellen wir die Scouts aus der Umhüllung und stecken sie in muffelige Schwimmwesten. Diese gut festziehen.

Nun werden je zwei Scouts auf einen Jetski gesetzt und bei ca. 5-40 km/h (kommt auf den Scout an) über Wellen geschüttelt. Die Außentemperatur sollte ca. 25 °C betragen. Anschließend die Scouts etwas in Salzwasser zum Abkühlen schwimmen lassen. Wenn die Temperatur der Scouts um 5 °C heruntergegangen ist, setze man diese wieder auf den Jetski und schüttele sie nochmals 15 Minuten gut durch.
Nun ist es wichtig, dass die Scouts gut an der Luft getrocknet werden. Dazu hänge man sie paarweise an einen Schirm und ziehe sie ca. 5 – 10 Minuten über das Meer. Zwischendrin etwas anfeuchten, damit sie nicht zu trocken werden.
Nun ist etwas Zeit, so dass die Scouts mit eigener Muskelkraft Tretboot fahren können.
Die vier Scouts werden nun wieder im Bus für 30 Minuten durchgeschüttelt und danach mit Vorspeisen, Mojo Roja, Brot und Paella mit Cola aufgefüllt. Nicht zu fest stopfen, sonst passiert ein Unglück.
Damit die Innereien sich etwas setzen, fahre man die Scouts nun etwas durch die Gegend. Dann nehme man 100 Golfbälle und stecke diese …
(Michael, du Ferkel) …
äh, war ein Schreibfehler, lege diese vor die Scouts und lasse sie für 30 Minuten in die Gegend schießen.
Nun müssen wir uns um das Äußere der Scouts kümmern:
Man bringe die Scouts ins Spa des Costa Meloneras Grand Hotel. Hier werden diese zuerst im so genannten Womb Room für 15 Minuten zur Ruhe gebracht. Danach bei 50 °C und hoher Luftfeuchtigkeit 10 Minuten durchziehen lassen und ab und an bewässern. Danach die Scouts mit Salz gut durch-ionisieren. Nun wieder in einem Hamam zehn Minuten befeuchten und danach für 15 Minuten in einer hohen Salzlakenkonzentration schwimmen lassen.
Gut abspülen, abtrocknen und ab zum Bewässern mit gleichzeitiger Reflexzonen-Kneipp-Anwendung.
Nach dem vielen Wasser ist es notwendig, die Scouts in einer Afrikanischen Sauna bei ca. 90 °c gut durchzuköcheln, bevor sie anschließend in der Eisgrotte mit Schnee abgeschreckt werden.
Nun nur noch eine kurze Abspülung und bei 20 °C Bustemperatur 25 Minuten nach Hause schaukeln. Wichtig ist, sie zehn Minuten zu spät abzuholen, da die Küchenuhr kaputt ist.
Dort die Scouts im eigenen Zimmer ca. eine Stunden liegen lassen und zum letztmaligen Befüllen zum Beach Club an der Playa de los Amadores (Strand der Verliebten) bringen. Dort werden die Scouts mit dem befüllt, was das Haus hergibt.
Fertig ist der glückliche Scout.
Tipp: Um es geschmacklich noch etwas zu verbessern, kann man die Scouts mit dem reiseleitereigenen Fahrzeug nach Playa del Inglés bringen und dort mit viel Alkohol von innen befeuchten. Bitte dabei beachten, dass dies nur glücklich macht, wenn der Scout gleichzeitig mit lauter Musik beschallt wird, während er zappelnd in einer Horde Spanier vor sich hin schwitzt. Aber Vorsicht: Wie und wann der Scout dann fertig wird ist immer von der Konstitution des einzelnen Scouts abhängig.
Vielen Dank an meine Frau für das tolle Rezept, bzw. die Idee, wie ich den heutigen Blog füllen kann. Danke auch, dass Du die Kleinen händelst, so dass ich weg konnte.
Weiterhin Danke an das Team von Travel One. Es war super und eine herrliche Erfahrung, die uns keiner mehr nehmen kann. ICH WILL DAS WIEDER MACHEN!!!
Danke an alle Beteiligten auf Gran Canaria. Vor allem an Lorenzo-San, unseren japanisch-spanischen Reiseleiter mit griechischen Wurzeln aus Usbekistan. Du bist eine coole Socke!
Christian Radzuhn, den Guest Relations Manager kann man nicht lobend genug erwähnen! Ein Mann, den man auch um 3 Uhr nachts jederzeit gerne anrufen darf.
Soll ich Euch seine Handy-Nummer geben?
Ich hoffe morgen noch einen Blog zu schreiben, damit Ihr erfahrt, wie ich nach Hause gekommen bin. Ich hoffe aber ebenso, dass dieser langweilig werden wird, denn auf Komplikationen bei der Heimreise habe ich keinen Bock.
Viele Grüße aus Spananien (nicht korrigieren, liebes Travel-One-Team, das ist extra so geschrieben).
Michael

Stress, Stress, Stress!

So Leute! Nun kommt auch leider schon der letzte Tag mit Programm. Es gibt einen sehr straffen Zeitplan, an den es sich zu halten gilt. Trotzdem können wir heute ein wenig länger schlafen, was mir sehr gut in den Kram passt.

Pünktlich um 10:15 Uhr steht Lorenzo wieder auf der Matte und drei unserer Scouts ebenfalls. Mutti Scout Christiane muss allerdings noch ein Handtuch besorgen.

Schlussendlich steigen wir aber doch in den Bus ein. Zu unserer Überraschung sitzt nicht Pepe, sondern eine Frau am Steuer. Noch verwunderter sind wir als wir keine fünf Minuten später an unserem Strand wieder aussteigen. Anscheinend hat wirklich keiner von uns das neue Programm gelesen. Hier soll nun nämlich Jetski und Parasailing stattfinden.

Nach einigen Sicherheitshinweisen - die von uns wahrscheinlich sowieso keiner beachten wird - und etlichen Hinweisen von Papa Scout Michael, dass mein Cappy wegwehen würde, geht es dann mit Jetskis los auf die offene See; natürlich mit Mütze. Christiane und Michael auf ein Bötchen und Anita und ich auf’s andere. Nach Anitas rasantem Start entscheide ich mich, mich doch etwas besser festzuhalten. Ein paar Minuten später spüre ich eine starke Brise an meinem Kopf und sehe nur noch, wie mein Cappy wie ein kleiner Punkt verschwindet und auf ewig ein weiteres Sammelstück für Arielle sein wird. Ich denke: „Mist! Da kann ich mir ja nachher wieder was anhören!“


An einer einsamen Bucht machen wir Halt und springen ins Wasser, wobei mich meine Schwimmweste fast erwürgt. Danach bin ich mit dem Jetski an der Reihe. Ich drück auf’s Gas und wir fahren mit Höchstgeschwindigkeit den anderen hinterher. Ich genieße, wie mir das Wasser und die Luft ins Gesicht schlägt, während Anita hinter mir schlecht wird und sie sich fast übergeben muss.


Jetzt geht zum Parasailing. Wir steigen in ein Boot mit zwei weiteren Touristen, die ebenfalls das Gefühl der Schwerelosigkeit haben wollen. Wir drängeln uns dezent vor und steigen in die Lüfte. Der Zeitplan muss eingehalten werden. Die Aussicht von oben ist echt grandios. Es macht Spaß, die Leute, die wie kleine Spielzeuge aussehen zu beobachten. Leider drückt der Sicherheitsgurt eher ungünstig auf meine Blase und ich konzentriere mich darauf es nicht regnen zu lassen.



Danach werden auch Christiane und Michael dazu genötigt dasselbe zutun.

Wir werden noch, bevor die anderen zwei Touris starten konnten, von einem anderen Boot abgeholt und an unseren Strand verwrachtet, an dem Lorenzo nicht auf uns wartet. Da er noch paddeln ist, klauen wir uns ein Tretboot. Wir merken, dass das gar nicht so leicht ist und haben zwischendruch das Gefühl, dass wir Menschen überfahren hätten. Aber was wir nicht gesehen haben, ist auch nicht passiert.
Als Lorenzo uns dann doch erreicht, erinnert er uns daran, dass wir unseren Zeitplan unbedingt einhalten müssen, weil alles bestellt ist. Das Essen müssen wir um 13:00 Uhr zu uns nehmen. Es ist 13:05 als wir in den Bus schreiten. Es ist 13:50 Uhr als wir den Bus wieder verlassen!

Wir gehen in ein kleines gemütliches Restaurant in Meloneras essen und stellen wieder einmal fest, dass wir bereits nach den Vorspeisen gesätigt sind.

Danach geht’s zum Golfen. Hmm.. Das ist eigentlich nicht so meins, aber ausprobieren möchte ich es schon mal. Wir fahren zum Golfplatz in Meloneras und versuchen unser Glück. Wir hätten nicht gedacht, dass die ganzen Golfer wirklich so aussehen, wie man sie sich das vorstellt. Dementsprechend passen wir überhaupt nicht ins Bild und uns wird unangenehm klar, dass das Parasailing uns auch den letzten Ansatz einer Frisur zerstört hat.


Der nette Golflehrer zeigt uns, wie ein perfekter Abschlag aussehen sollte und protzt dabei ein bisschen mit seinen Künsten. Wir versenken alle unseren erste Schlag und freuen uns dann, wenn der Ball auch nur 20 cm weit fliegt. Während Christiane und ich auf die Idee kommen, mit der Wette des Synchrongolfens zu „Wetten, dass...,?“ zu gehen, mähen wir mit unseren Schlägern den ganzen Rasen um.


Danach geht es zum Spa des Gran Hotel Costa Meloneras, und Holla die Waldfee ist der cool! Erst einmal bestaunen wir den Panoramapool des Hotels und schreiten dann weiter zum riesigen Spa Bereich.





Nachdem ich mir versehentlich viel zu grosse Badelatschen genommen habe, ziehen wir uns um und besuchen die einzelnen Stationen. Als erstes kommen wir in einen Raum mit Wasserbetten. Der Raum an sich ist klasse, trotzdem fühle ich mich ein bisschen unwohl, weil die Tür aussieht wie das weibliche Geschlechtsorgan und mich das Innere stark an eine Eizelle erinnert. Vielleicht ist auch einfach meine Phantasie mit mir durchgegangen...
Wir wollten 15 Minuten dort verweilen. Lorenzo nach 8 Minuten: „So 15 Minuten sind um, wir müssen weiter.“ Da wir in den anderen Teilen ebenfalls „15 Minuten“ bleiben, kommen wir recht schnell durch. Wir besuchen insgesamt drei Saunen (ich bin eigentlich kein Fan von Saunen, aber die waren gut. Immerhin hatten alle Badekleidung an!) Besonders schön war auch der Schwebepool, in dem so viel Salz war, dass man nicht untergehen konnte. Als wir den Raum betreten, hatten wir den Eindruck, es hätten einen Terroranschlag gegeben und die ganzen Leichen schwimmen nun im Pool.
Um kurz vor sieben sind wir mit dem Spa durch und sehen aus wie Sch.... Deshalb fahren wir mit dem Bus nun zum Hotel zurück, um uns wieder in die schönen Menschen zu verwandeln, die wir ja eigentlich auch sind. Gerade als ich feststelle, dass man an meinem Sonnenbrand im Gesicht sehen kann, wie ich meinen Scheitel getragen habe, klingelt mein Telefon. Christiane ist am anderen Ende und erklärt mir, dass sie mit Ihrem Föhn sämtliche Sicherungen hat rausspringen lassen und ob sie nicht meinen Föhn haben könne. Ich gehe rüber und übergebe ihr meine Kostbarkeit, obwohl ich befürchte, dass wenn sie nun den nächsten Föhn die Steckdose steckt, der Strom des ganzen Hotels ausfallen wird. Meine Befürchtungen waren aber unbegründet.


Danach geht’s zum Amadores Beach Club um dort zu dinieren.

Heute Abend wollen wir noch nach Playa del Inglés, um für euch die Partyhochburgen zu testen, deshalb nicht wundern, dass das hier vielleicht erstmal für heute der einzige Blog ist, da wir auf dem Weg nur einen Laptop dabei hatten. Job ist nun mal Job und da müssen wir unsere Prioritäten setzen.

Nachtrag:
Wir saßen im Amadores Beach Club. Das Essen war super und die Aussicht ebenfalls. Was viel schlimmer war: der Wein war auch nicht schlecht. Nach dem Dinner denken wir, dass Lorenzo nach Playa del Inglés fährt, aber die Strecke kommt uns schon recht spanisch vor. Vom Wein noch total betüdelt, halten wir unterwegs einfach an und schauen uns zwei Hotels an. Die waren total super! Wie sie heissen muss ich allerdings noch mal nachtragen, weil ich mir so viel auf einmal nicht merken konnte. Das stand nicht im Zeitplan!


Lorenzo fährt uns zu seinem Geheimtipp, dem Club Aqua. Als wir ankommen war tote Hose und eigentlich hätte ich gar nicht hineingedurft, weil ich unter 25 Jahre alt bin. Dass auch Anita erst 24 ist, scheint aber niemanden zu interessieren.


Nach einigen weiteren Drinks füllt sich der Club gewaltig. Zum Feiern ist es echt gut geeignet, wobei es mir fast ein bisschen zu voll geworden ist. Jetzt ist es 4:00 Uhr Ortszeit und ich freue mich nicht auf meine Heimreise, da ich mir eigentlich vorgenommen hatte für eine Arbeit, die ich am Montag schreibe, zu lernen.


PS: Weitere Bilder folgen. Wahrscheinlich...

Wir wünschen euch eine tolle Nacht.


Christiane, Anita, Michael und Pascal!

Samstag, 28. Mai 2011

Der Tag nach dem großen Fressen

HOLA liebe Daheim-Gebliebenen! :)
Mann, Mann, Mann, wenn ihr wüsstet, was wir hier durchmachen MÜSSEN:
Erst gestern unser eigenes Essen machen, dann mussten wir das auch noch essen *lach* und dann mussten wir noch viel mehr essen. Haben wir in unserem gestrigen gemeinsamen Blog ja schon detailiert geschildert....
Abends im Hotel musste wir zur Abwechslung an's Buffet und da wieder essen! ;-)
Und nach unserer Blog-Schreiberei haben wir uns dann noch nen Absacker (Cocktails und Sambuca) bei dem Showprogramm von Miguel Jackson gegönnt.

Kaum war das Programm vorbei, ging hier der Punk erst richtig ab: Die ganzen Gruftis haben sich ihre Rollatoren geschnappt und sind pünktlich um 23 Uhr in's Bettchen.....wir saßen dann alleine hier in der hoteleigenen, sogenannten "Disco" und versuchten vergeblich, noch ein paar hübsche Bilder hochzuladen, was wir dann nach gefühlten drei Stunden Wartezeit verworfen haben und diese würdevolle Aufgabe dem Travel-One-Team überließen.
  Und siehe da: Es sind sogar ein paar "hübsche" Pics im Blog. Jipppieh!




So, der heutige Tag: Aufstehen, ab an's Buffet! :-) Stärkung für den Tag.
Danach die Picknick-Pakete eingepackt und ab ging es mit Pepe (unser Busfahrer.....ein Hoch auf unseren Busfahrer) und unserem supergenialen Reiseleiter Lorenzo auf Sightseeing-Tour: Dünen bestaunen und lustige Fotos machen, Maspalomas, Playa del Inglés und einiges mehr haben wir kurz gesehen. Zeit um zu Baden war leider nicht :-( weil wir ja zum heutigen Hauptpunkt des Programms übergehen mussten: Besteigung des Roque Nublo!
Wir mussten ja schließlich was für unsere nicht mehr ganz vorhandenen Astral-Körper tun und ein bisschen Sport treiben.


Ränzchen auf den Buckel und los ging es. Oben angekommen genossen wir eine unglaublich schöne Aussicht (wir hatten Bomben-Wetter) und machten (wer hätte es gedacht) ein Picknick! :-) Dabei wurden Vögel gefüttert, im Anschluss gab es eine Yoga-Einheit - die wirklich sehr erholsam war und den mühsamen Aufstieg wett machte - und dann noch eine Foto-Session am Abgrund (Lorenzo meinte, ich solle doch hochspringen, es gäbe sicher "ein tolles Foto", aber auf diesen letzten Ruhm habe ich dann dankend verzichtet).


Irgendwann mussten wir ja dann wieder runter, dann ab in den Bus und dann war das Wetter leider doch nicht mehr ganz so prickelnd.
Aber egal, wir wussten uns ja zu helfen, fuhren nach Teror (ja, so heißt das Dörfchen wirklich) und genehmigten uns dort einen Cafe con Leche und.....ein paar süße Stückchen! ;-)

Während der gesamten Busfahrt genossen wir Lorenzos Entertainment: "Hier gibt es Papas, (Kartoffeln) 25 Kg NUR 9,95 Euro, 25 KG NUR 9,95 EURO!!!!"
Wir kamen uns vor wie im Teleshopping-Kanal. Und auch die sonstigen Erklärungen waren genial: "Hier gibt es sehr viele Kiffern!" Da wussten wir auch, woher der Roque Nublo (Fels des Nebels) seinen Namen hat.
:-)
"Und auch viele Bananen- und Tomten-Plantagen haben sie hier angeleckt!"
Wir haben viel gelernt und viel gelacht - unser japanisch-spanischer Inuit-Reiseleiter ist einfach toll!!!

Am späten Nachmittag kamen wir am Hotel an und entschlossen uns, noch in's kühlende Nass zu hüpfen: Christiane ging in den Pool und wir anderen gingen an den Strand, um doch noch mal in's Meer zu springen und uns ein bisschen Augenkrebs zu holen (warum machen immer Menschen FKK, die es lieber sein lassen sollten?! *grins*)

Anschließend ab auf's Zimmer, frisch machen und dann: Essen gehen - nach den vielen Aktivitäten hatten wir natürlich wieder Hunger! :-)
Von Christian - unser lieber Guest Relations Mensch (eigentlich ja Mädchen für alles) der sich immer toll um uns kümmert, erhielten wir ein leckeres Fläschchen Sekt, um auf unseren schönen Aufenthalt hier anzustoßen.

Und zum Abschluss sitzen wir nun hier bei einer gaaaaaaaaaaaaanz tollen Country-Show.....Entertainment pur - der Saal kocht! Heute ist die Show schon etwas früher fertig - alle verlassen die Räumlichkeiten fluchtartig um zehn vor elf! ;-)

So, Roman beendet!
Alles liebe nach Alemania,
Anita

P.S.: Wir haben sogar schon eine gesunde (lt. Michael) Nato-Bräune! ;-)