Oh Mann, ich wüsste defintiv, wo ich jetzt lieber wäre - ihr auch, liebe Mit-Scouts??? (hört sich an, wie in der Selbshilfe-Gruppe *hihi*)
Nun ja, da ich gestern einfach keine Zeit und ehrlich gesagt auch keinen Bock hatte (obwohl ich Tiere ja echt gerne mag), schreibe ich heute mal und lasse Revue passieren....
1. Wir haben nicht im Lotto gewonnen - MIST!!!
2. Menschenskinder, hatten wir einen Stress. Es war wirklich so, wie die Jungs schon geschrieben haben. Urlaub is anders! Von Termin zu Termin hetzen, Autogramme schreiben (ständig irgendwelche Unterschriften für Getränke usw.). Wir haben unsere wichtige Aufgabe als Travel-One-Gran-Canaria-Scouts SEHR SEHR ernst genommen und aufgrunddessen auch alles gemacht, was man auf Gran Canaria so machen kann....naja, FAST alles! So wie Lorenzo, der kann auch alles, außer Hochdeutsch! :-) Nur mit dem Helikopter meiner kleinen Jacht (siehe Foto) sind wir leider nicht geflogen, ich hatte meinen Pilotenausweis vergessen - Doppelmist!
Nun ja, wo war ich? Ach so, ja liebes Tagebuch....ähm nee, lieber Blog!
Meines Erachtens war die Zeit definitv zu kurz! Die Insel ist einfach genial, wir als Gruppe auch und deshalb beantrage ich hier eine Verlängerung bzw. eine Wiederholung! :-)
Ihr könnt uns offiziell anstellen, wir würden sowas definitv öfter machen - und über die Gage können wir auch nochmal sprechen: Michael handeln wir runter, da er in den Hotels immer die Steckdosen zerstört, Christiane hat einen Fön auf dem Gewissen und Pascal...., der ist eh noch Azubi ;-) Und solange ich meinen viel geliebten Schokobrunnen bekomme, ist alles okay ... und nochmal eine bis fünf Fläschchen von dem Vino Blanco aus dem Amadores Beach Club (auf Deutsch: Der Armaturen-Strand-Verein *lach*) oder was sagst du dazu, Christiane???
Also Travel-One-Team, ihr könnt auf uns zählen! :-)
So, nun noch kurz zum Samstag. Der war einfach toll (die Organisation von Lorenzo - wie immer wieder etwas verplant, aber lustig). :D
Wir steigen aus dem Bus und sind an unserem Strand in Mogan Playa - hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir gleich alle Badesachen angezogen, so mussten wir uns umständlich umkleiden ... und wir Mädels brauchen da ja NIE lange.... :-)
Naja, egal... 3.999.996 Millionen Analphabeten in Deutschland und vier auf LPA! :-)
So, dann ging es los: Enrique - der Schnecken-Checker von Mogan, erklärte uns alles. Dann rauf auf's Schlauchboot und, hop hop, zu den Jetskiern (schreibt man das so?)
Da wir ja keine Zeit hatten, mussten wir ja extraschnell fahren, *lach*, und dabei haben wir dann die Lieblings-Mütze unseres Nesthäkchens verloren... :-(
Aber Papa-Scout Michael hatte es ja schon prophezeit: Wer nicht hören will.....
Danach kurze Schwimm-Pause in einer wunderschönen Bucht. Dort wurde mir von Enrique erklärte, dass sie dort an den Wochenenden immer übernachten und grillen. Und da er ja nicht verheiratet sei und es in Spanien keine Steuerklassen gibt und ich ja gleich morgen bei ihm als Badenixe anfangen könnte, entschloss ich mich, dann doch wieder auf den Jetski zu steigen... ;-)
Kennt ihr die Szene aus Shrek, in der man den Kater sieht, wie er einer heißen Mietze seine Liebe gesteht, danach sieht man eine Zweite, eine Dritte, eine Vierte usw. ....und die liebt er ja auch so....Enrique ist von Sternzeichen Kater! ;-)
Das Parasailing war einfach genial: Obwohl unsere Ü-30er bzw. Ü-40 seit Ankunft gejammert haben: "Nein, ich mache das nicht, ich habe Kinder....ich will lieber Surfen!" waren sie dann doch hellauf begeistert und haben sich bedankt, dass ich ununterbrochen gesagt habe: "Hey, dass müsst ihr auf alle Fälle machen, wer weiß, wann wir da wieder die Gelegenheit dazu haben!!!"
Nachdem die beiden anderen Gäste im Boot Ü-80 waren, haben Michael und Christiane sich dann doch getraut. UND es war echt toll!
Und Pascals Mütze haben wir leider nicht
mehr wieder entdeckt
(die Spendenkontonummer für
eine neue
Lieblings-Mütze, die Pascals Wuschelhaare verdeckt
wird im nächsten Blog veröffentlicht *hihi*)
Wobei, eigentlich haben wir ja guten Ersatz
gefunden....
Der Haarreif steht im doch auch super, oder?!
Danach stand noch Tretbootfahren auf dem außerordentlichen Programm (da Lorenzo nur fünf Minuten Paddeln wollte - was schon eine halbe Stunde zuvor war).
Die Jungs traten und die Mädels sonnten sich. Es war ein quietschgelbes Plastiktretboot mit roter Rutsche. Ratet mal, wer die Rutsche getestet hat??? :-)
Danach wieder zurück an Land - bedanken - verabschieden - umziehen. Habe ich schon erwähnt, dass sowas bei Mädels gar nicht lange dauert?! ;-)
Und dann ging es zum???
Genau: Essen!
:-)
Oh Mann, waren die Vorspeisen lecker. Und die
Paella erst.
Leider wurde mir das Desert vorenthalten, da
die anderen alle auf ihre schlanke Linie achten mussten - okay, es gab ein Bonbon zum krönenden Abschluss!!!
Danach, hop hop, zum Golfen! War zwar lustig, aber bei den Herrschaften dort im Golf Club weiß ich jetzt, warum man sagt "Haben Sie noch *** oder spielen Sie schon Golf?" ;-)
Naja, da wir ja "keine Zeit" hatten, ging es dann im Anschluss, hop hop, zum "Wellnessen"
(gefühlte 38 Stationen in 1,5 Stunden) - mit
Erholung hatte
das recht wenig zu tun!
So, wir waren pünktlich draußen. Dank Lorenzo, der aus den vorher genannten 15 Minuten i.d.R. 5-7 machte. Nur unsere blonde (!!!) Busfahrerin Fatima (!!!) war nicht da. Nach einem kurzen Anruf von Osaka-Lorenzo bei ihr, stellte sich heraus, dass ihre Uhr stehen geblieben war .... oder einfach langsamer lief ... uns kam das alles irgendwie spanisch vor! :-)
Naja, um den Zeitverlust aufzuholen, holte sie alle PS aus ihrem "gumidafe" heraus (dieser Name stand außen auf dem Bus, witziger Name oder?!)
So, hop hop, ins Hotel, duschen, frisch und partytauglich machen.
Eine Stunde später (und ihr wisst ja, dass 60 Minuten für eine Frau, die weder was anzuziehen hat, noch Schuhe hat, sehr knapp bemessen sind *lach*)
Dann ging es erst mal zum Essen, wir hatten ja schon sooooo lange nix mehr!
Aber die Location und das Essen an sich waren der absolute Hammer! Der Amadores Beach Club ist einfach nur zu empfehlen! Allerdings ist das Gespräch sehr einseitig, wenn die Frauen einen großen LCD-Bildschirm im Rücken haben und die Herren der Schöpfung die ganze Zeit mit offenen Mündern reinstarren und das Spiel von Barcelona gegen Manchester verfolgen.
Naja, wir Mädels hatten ja noch das Essen und den Wein! *lach* Und so ein Spiel hat ja nur 90 Minuten! Allerdings hat Lorenzo im Anschluss den Endstand des Matches per Handy an seine Kumpels weitergeleitet, es war sehr witzig ihn zu beobachten, denn er zeigte immer auf den Bildschirm, doch der Gesprächspartner konnte ihn ja nur hören und nicht sehen! Lustig war es allemal! :-)
So, nach dem Essen rollten wir alle in Lorenzos Auto und ab ging die Fahrt bei Partymusik, die immer wieder von Tunneln unterbrochen wurde (und da gibt es ja in LPA ja sooo wenige) nach Playa del Inglés, was sich dann doch als Meloneras herausstellte.
Lorenzo hörte entweder nicht zu, als Christiane ungefähr 20.000 Mal erwähnte, dass wir nach Playa del Inglés wollten oder sein Navigationsgerät hat gesponnen oder er hat sich einfach verfahren! :-)
Naja, aus den ursprünglich terminiertem "Wir gehen spätestens um 2 Uhr!" von Papa Scout Michael wurde dann doch irgendwie drei Uhr früh, weil wir Tanzbären noch ein bisschen das Sardinen-Feeling auf der übervollen Tanzfläche testen wollten. Außerdem waren wir wegen unserer nächtlichen Hotelbesichtigungen ja erst so gegen 24 Uhr da ...
Dann ab mit dem Taxi gen Hotel!
Dort angekommen um ca. vier Uhr erst mal bettfein gemacht, dann noch die restlichen Postkarten geschrieben und upps......Packen sollte Frau ja auch noch! :-)
So um fünf Uhr war ich dann in der Falle und um sieben Uhr bin ich quietschfidel aus den Federn gehüpft!
Um halb acht klopfte Michael an die Tür und übertrug mir die Aufgabe, nach den anderen zu gucken, da er noch die Bilder für den Blog hochlud.
Naja, in den anderen beiden Zimmern war es dunkel! Bei Christiane geklopft. Diese sah aus wie der strahlende Sonnenschein und meinte: "Wieviel Uhr ist es? Wie, halb acht??? Pascal wollte mich doch wecken?" - Nun ja, der hat sich, wie sich beim späteren Kurz-Frühstück herausstellte, beim Weckerklingeln gedacht: "Och, den mach ich mal aus, bei diesem schrillen Geräusch kann ja niemand schlafen!" :-)
Trotz der kleine Anfangsschwierigkeiten haben wir alle noch schnell gefrühstückt und dann wurden wir auch schon um halb neun abgeholt - alle bis auf Christiane. Die hatte das Glück, am 25. Mai bereits um 13 Uhr auf LPA zu landen und flog am 29. Mai um 17.30 Uhr erst wieder zurück. Aber aus Solidarität zur Gruppe stand sie mit uns auf und verabschiedete uns würdevoll!!!
Nun ja, am Airport angekommen trennten sich dann auch die Wege von Pascal, Miguel und mir.
Ich flog mit TUIfly nach München und die Jungs mit Condor nach Frankfurt.
An sich war die Rückreise absolut in Ordnung, beim Check-in war ich direkt dran (alle anderen hatten schon eingecheckt, denn wir waren um 9.20 Uhr am Flughafen, meine Maschine startete um 10.50 Uhr).
Die nette Dame am Check-in fragte mich auf deutsch "Fensterplatz? Die drei letzten Fensterplätze sind in Reihe vier, zwölf und 28." Als ich dann munter auf deutsch sagte, dass ich nicht über der Tragfläche sitzen wolle, meinte die Dame, dass sie gar kein deutsch spreche und ich alles auf Englisch oder Spanisch sagen solle. Im Flugzeug setzte ich mich dann in Reihe vier auf den Fensterplatz und freute mich schon fälschlicherweise, dass die anderen beiden Plätze neben mir leer blieben.
Bis dann zwei etwas ältere, kauzigen Damen als letzte die Maschine betraten und sofort das Ehepaar in der Reihe fünf hinter mir ankeiften, dass sie auf ihren Plätzen säßen.
Mist! Dann kamen die zu mir! Doppelmist! Ich hatte keinen Fensterplatz, ich saß auf Platz F, weil ich der freundlich lächelnden Check-in-Dame blind vertraute. Auf meinem Boarding-Pass-Abschnitt stand aber 4D..... Das mit ihrem Deutsch klappte irgenwie tatsächlich nicht!
Die Krönung war dann noch die Aussage der Stewardess: "Ich möchte Ihnen nun noch unsere Kollegen vorstellen, die für die Sicherheit an Bord zuständig sind: Im vorderen Teil ist das Herr Hofmann, im hinteren Teil der Maschine ist das Herr Schläger...." Ein Schmunzeln machte sich auf meinem müden Gesicht breit: Herr Schläger ist für die Sicherheit zuständig, wie geil!!!
So, leider bin ich wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen: Wir haben nicht im Lotto gewonnen, irgendwelche Promis haben wir auch nicht getroffen, dass hieß dementsprechend heute früh: Aufstehend und zur Arbeit gehen! :-(
Nichtsdestotrotz möchte ich der Gruppe für die superlustige Zeit auf Gran Canaria danken!
War echt genial mit euch und ich hoffe, es gibt irgendwann eine Fortsetzung (Travel-One, das Angebot steht noch! *Grins*)
Außerdem geht mein Dank an alle, die uns diesen Trip ermöglicht haben, Frau Mietke, Frau Poitiers von Travel One, Frau Meier von Schauinsland Reisen, Noelia von Gran Canaria Tourism, Christian vom Mogan Playa Hotel (Danke für den Sekt *lach*), Lorenzo, unser wunderlich verwirrender Reiseführer, die Jungs vom Restaurant Cho Zacarias in Las Palmas, ganz besonders unser Koch Ivan (ja, er ist waschechter Spanier) und auch sonst alle anderen Beteiligten! Und Petrus, für das gute Wetter!!! Und meinen Eltern, die mich zum Bahnhof fuhren und auch wieder abholten!!! :-)
Es war trotz Terminstress unglaublich schön, erlebnisreich und abenteuerlich!
Bis hoffentlich bald!
Euer Scout Juanita
