Zutaten:
4 Scouts
1 spanisch-japanischer Fremdenführer
1 neue Busfahrerin mit kaputter Uhr
2 Jetskis
2 Motorboote, eines davon mit Schirm
1 Tretboot
1 felsiger Strand
1 Driving-Range
100 Golfbälle
1 Sauna
1 Eisgrotte
1 Hamam
1 Floating Pool
Zuerst nimmt man vier Scouts und füllt diese mit einem leckeren Frühstück. Die Zutaten dafür können je nach Gutdünken variieren. Die vier Scouts anschließend fünf Minuten in einem Bus gut durch schütteln und am Strand auswerfen. Dort pellen wir die Scouts aus der Umhüllung und stecken sie in muffelige Schwimmwesten. Diese gut festziehen.
Nun werden je zwei Scouts auf einen Jetski gesetzt und bei ca. 5-40 km/h (kommt auf den Scout an) über Wellen geschüttelt. Die Außentemperatur sollte ca. 25 °C betragen. Anschließend die Scouts etwas in Salzwasser zum Abkühlen schwimmen lassen. Wenn die Temperatur der Scouts um 5 °C heruntergegangen ist, setze man diese wieder auf den Jetski und schüttele sie nochmals 15 Minuten gut durch.
Nun ist es wichtig, dass die Scouts gut an der Luft getrocknet werden. Dazu hänge man sie paarweise an einen Schirm und ziehe sie ca. 5 – 10 Minuten über das Meer. Zwischendrin etwas anfeuchten, damit sie nicht zu trocken werden.
Nun ist etwas Zeit, so dass die Scouts mit eigener Muskelkraft Tretboot fahren können.
Die vier Scouts werden nun wieder im Bus für 30 Minuten durchgeschüttelt und danach mit Vorspeisen, Mojo Roja, Brot und Paella mit Cola aufgefüllt. Nicht zu fest stopfen, sonst passiert ein Unglück.
Damit die Innereien sich etwas setzen, fahre man die Scouts nun etwas durch die Gegend. Dann nehme man 100 Golfbälle und stecke diese … 
(Michael, du Ferkel) …
äh, war ein Schreibfehler, lege diese vor die Scouts und lasse sie für 30 Minuten in die Gegend schießen.
Nun müssen wir uns um das Äußere der Scouts kümmern:
Man bringe die Scouts ins Spa des Costa Meloneras Grand Hotel. Hier werden diese zuerst im so genannten Womb Room für 15 Minuten zur Ruhe gebracht. Danach bei 50 °C und hoher Luftfeuchtigkeit 10 Minuten durchziehen lassen und ab und an bewässern. Danach die Scouts mit Salz gut durch-ionisieren. Nun wieder in einem Hamam zehn Minuten befeuchten und danach für 15 Minuten in einer hohen Salzlakenkonzentration schwimmen lassen.
Gut abspülen, abtrocknen und ab zum Bewässern mit gleichzeitiger Reflexzonen-Kneipp-Anwendung.
Nach dem vielen Wasser ist es notwendig, die Scouts in einer Afrikanischen Sauna bei ca. 90 °c gut durchzuköcheln, bevor sie anschließend in der Eisgrotte mit Schnee abgeschreckt werden.
Nun nur noch eine kurze Abspülung und bei 20 °C Bustemperatur 25 Minuten nach Hause schaukeln. Wichtig ist, sie zehn Minuten zu spät abzuholen, da die Küchenuhr kaputt ist.
Dort die Scouts im eigenen Zimmer ca. eine Stunden liegen lassen und zum letztmaligen Befüllen zum Beach Club an der Playa de los Amadores (Strand der Verliebten) bringen. Dort werden die Scouts mit dem befüllt, was das Haus hergibt.

Fertig ist der glückliche Scout.
Tipp: Um es geschmacklich noch etwas zu verbessern, kann man die Scouts mit dem reiseleitereigenen Fahrzeug nach Playa del Inglés bringen und dort mit viel Alkohol von innen befeuchten. Bitte dabei beachten, dass dies nur glücklich macht, wenn der Scout gleichzeitig mit lauter Musik beschallt wird, während er zappelnd in einer Horde Spanier vor sich hin schwitzt. Aber Vorsicht: Wie und wann der Scout dann fertig wird ist immer von der Konstitution des einzelnen Scouts abhängig.
Vielen Dank an meine Frau für das tolle Rezept, bzw. die Idee, wie ich den heutigen Blog füllen kann. Danke auch, dass Du die Kleinen händelst, so dass ich weg konnte.
Weiterhin Danke an das Team von Travel One. Es war super und eine herrliche Erfahrung, die uns keiner mehr nehmen kann. ICH WILL DAS WIEDER MACHEN!!!
Danke an alle Beteiligten auf Gran Canaria. Vor allem an Lorenzo-San, unseren japanisch-spanischen Reiseleiter mit griechischen Wurzeln aus Usbekistan. Du bist eine coole Socke!
Christian Radzuhn, den Guest Relations Manager kann man nicht lobend genug erwähnen! Ein Mann, den man auch um 3 Uhr nachts jederzeit gerne anrufen darf.
Soll ich Euch seine Handy-Nummer geben?
Ich hoffe morgen noch einen Blog zu schreiben, damit Ihr erfahrt, wie ich nach Hause gekommen bin. Ich hoffe aber ebenso, dass dieser langweilig werden wird, denn auf Komplikationen bei der Heimreise habe ich keinen Bock.
Viele Grüße aus Spananien (nicht korrigieren, liebes Travel-One-Team, das ist extra so geschrieben).
Michael
Kompliment Michael !
AntwortenLöschenDeine humorvolle Schreibweise rechtfertigt die Bezeichnung "Running Gag" voll und ganz !
Da gab es bei Euch bestimmt viel zu lachen !
Kommt alle gut nach Hause !
Gruß
Anita`s Pa