Samstag, 28. Mai 2011

Inside(r) Gran Canaria

¡Hola a todo el mundo!

Heute gibt es mal einen Insider-Blog von mir.

Estmal muss ich die Sache mit dem Frosch aufklären:

Es war einmal vor drei Jahren, als ich mit der Familie den Roque Nublo suchte und von meiner Family gefragt wurde, was an dem so besonders ist. Ich sagte damals, dass davor eine Felsformation steht, die wie ein Frosch aussieht, die den Roque Nublo anbetet.
Meine Frau fragte dann ganz verwundert: " Da steht ein Frosch, der Robin Hood ein Duplo anbietet?".













Heute kann ich mit Gewissheit behaupten, dass dort kein Frosch, kein Robin Hood und kein Duplo vorhanden ist. Als erstes sieht man einen Eisstand, allerdings mit M&M Eis, nicht mit Duplo-Eis. Auf dem Weg hoch - selbstverständlich hatte ich meine Bergstiefel an, und kam mir etwas doof vor, nachdem da jeder mit Asiletten hochläuft, außer meine Mit-Scouts naürlich, ...
...
Faden verloren...

Ach ja, dann sieht man einen Felsen, der entfernt einem Frosch ähneln kann, der vor dem Roque Nublo steht. Stellt Euch einen kleinen Monolithen vor, der auf einem Felsplateau steht, dann wisst Ihr, was das Wahrzeichen von Las Palmas ist. Solche Felsen liegen zuhauf in den Alpen herum, allerdings gibt es da auch keine einäugigen Frösche davor...
Ich hätte ja an deren Stelle einen kleinen Felsen genommen und dem Frosch ein zweites Auge verpasst, aber das darf man wohl nicht.



Das Picknick war super, allerdings entdeckte ich die mit Schinken und Käse belegten Brötchen erst, als ich das supertrockene Toastbrot mit Serrano-Schinken solange eingespeichelt hatte, bis es nicht mehr an den Zähnen klebte...
Dem Spatz und der Taube schmeckten die aber gut. Wobei das doch eigentlich Kanarien-Vögel sind, oder?

Ich glaube, dass Lorenzo-San - haben wir schon geschrieben, warum er so heisst? Wenn nicht, dann gibt es gleich einen Insider dazu - dann mal etwas Ruhe von unserem Kindergarten haben wollte und zwei Minuten meditieren wollte. Aber seid Ihr mal leise, wenn eine Biene wie ein Kamikaze-Flieger an Eurem Ohr vorbeidüst. Nach dem Lachanfall klappte es aber schon auf den zweiten Versuch. Wir hören dann sogar einen Adler oder Mäusebussard, einen Specht und Kamikaze-Biene auf dem Rückweg. Bis auf letztere natürlich auch alles Kanarien-Vögel.


Lorenzo Gonzales sagte uns, dass seine Mutter Japanerin sei. Das erklärte auch seine kleinen Augen. Als wir es alle glaubten, klärte er uns über seinen Scherz auf. Gut, jetzt muss er damit leben, dass er von uns nur noch mit Konnichiwa, Lorenzo-San begrüßt wird...

Nächster Insider: Als gebürtiger Spanier (mit japanischen Wurzeln ;-) ) hat Lorenzo selbstredend eine etwas lustige Aussprache. Sehr gutes Deutsch, aber es erinnert etwas an die Katze bei Shrek. Anstelle von Blutwurst verstehe ich immer Blödwurst, und auch beim Pfützenfest habe ich erst an das Schützenfest gedacht. Aber es gibt wirklich welche, die immer am 11.09. in eine 12000 Menschen fassende Pfütze springen, um arme Fische zu fangen. Terror für die Fische.

Teror für uns.

Es gibt eine Kirche in Teror. Vor drei Jahren habe ich sie in meinem Urlaub nicht gefunden, wahrscheinlich wurde die jetzt erst gebaut und auf alt gemacht. Alles eine große Verschwörung... (Oder habt Ihr schon mal eine alte Kirche gesehen, wo ihr ein Licht anzünden wollt und es keine Kerzen gibt. Nach Einwurf eines Geldstückes geht eine elektrische Kerze an... Noch nie was von Stromausfall gehört Ihr Teror... - wie heissen eigentlich die Einwohner dieses Ortes? - Teroristen?)

Ja, zurück zu Lorenzos Akzent. Es sind natürlich die Kiefern, die er meint, wenn er von den Kiffern redet. Aber es mutet schon seltsam an, wenn er dann sagt, dass jede Kiffer die Passatwolken melkt... (Genau und die sind rosa mit grünen Punkten...)


Langsam schleicht sich die Wehmut ein, denn es ist der vorletzte Tag. Als guter Touriist zählt der An- und Abreisetag selbstredend nicht. Somit werden aus fünf nur drei Tage... Sind wir Deutschen nicht total verdreht?

Nächster Insider: Lorenzo ist zahlenverliebt. Er kann Euch genau sagen, wieviele Einwohner in Deutschland, Schweiz, Amerika und Vanuatu im Gegensatz zu Las Palmas auf einem Quadratkilometer wie oft Ihr Geschäft verrichten - also Tomatenpflücken und so -, wie hoch das Bruttoinlandsprodukt vor 50 Jahren bezogen auf die Landwirtschaft und den Tourismus war, und wieviele Tomatenpflücker man brauchte, um 200 Tonnen Tomaten mit Wasser zu benetzen. Natürlich haben wir fleissig mitgeschrieben, denn wir befürchten noch einen Test am letzten Tag... :-)
"Wie Michael? Du weisst nicht, wieviel Prozent aller Tomatenpflücker 1966 Schuhgröße 42 hatten?!? Setzen, sechs, du kommst hier nicht weg...On mein Gott, ich muss für immer hier im Paradies bleiben und Schuhgrößen messen..."

Es ist übrigens nicht wahr, dass wir Pascal als Jüngsten gleichsetzen mit Babyklein! Davon möchte ich wirklich Abstand nehmen. Ich trinke auch keinen Kaffee und sehr gern Kaba. Also haben wir ihn nicht gedisst wegen des Kabas im Kaffee-Shop...
Wirklich nicht...
Glaubt mir...
Können diese blauen Augen lügen?...

 ...
Okay, vielleicht hätte ich die Bedienung nicht fragen sollen, ob sie den Kaba in einem Nuckelfläschen servieren kann...


Ja, das war "Inside Las Palmas" für heute, die Musik wird immer schlechter ("By the Rivers of Babylon"), die Augen tränen vom Bildschirm (ich bin es nicht mehr gewohnt und es ist schon halb eins in der Nacht; übermorgen muss ich schon wieder arbeiten ... typisch deutsch, gell?!)

Habe ich schon gesagt, dass wir keine 9 Millionen im Lotto gewonnen haben? Mist, wie Pascal sagen würde...

Schaltet auch morgen wieder ein, wenn es heisst: "Wir testen das Nachtleben von Playa del Inglés für Euch".

Übrigens noch ein Insider: Es ist total genial ein Travel One Scout zu sein!!!

hasta mañana

Miguel Angelhard


1 Kommentar: